Heisse Liste

Die enorme Dichte von Gebäuden aus dem 16./17. Jahrhundert im Dorf Turtmann hat seine Sonnen- aber auch seine Schattenseiten. Alles zu Erhalten scheint aus heutiger Sicht praktisch unmöglich. Ein paar Gebäude in Turtmann sind jedoch u.a. durch defekte Dächer so stark beschädigt, dass sofortiger Handlungsbedarf angesagt ist. Wenn nicht bald etwas geschieht, werden diese historisch sehr wertvollen Gebäude für immer und ewig verschwinden. Und mit ihnen ein Stück Kultur, Heimat und Stolz unserer Ahnen...

Hotel Post / Lion d'or 1617

 
   
Früher possierten die Dorfvereine und Schulklassen vor dem klassizistischen-Portal, zwischen den in marmorgehauenen Allianzwappen und unter dem goldigen Löwen.
Heute ist das Hotel Post – am Eingang zum Turtmanntal gelegen und touristisch sicher interessant – schon längst geschlossen.
Nun gibt es aber Hoffnung: das Hotel Post wurde im November 2006 von der Hotel Post AG erworben. Das Dach wurde provisorisch gedichtet, das Gebäude wurde entrümpelt und die Umgebung aufgeräumt.
Das alte Hotel mit seiner Umgebung lässt nun wieder erahnen, was für ein stolzes Anwesen es einst gewesen ist. Wir sind gespannt der Dinge die da kommen werden.
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Haus beim grünen Hof

 
 
   
Dieses Haus im ruhigen Zentrum von Turtmann, wird im Inventar der schützenswerten Gebäude von Turtrmann als wertvollster Mischbau im Dorf genannt. Basierent auf Mauern aus dem Spätmittelalter (15. Jh.) stammt der Holzblockbau aus dem 17. Jahrhundert. Auch hier ist das Dach schwer beschädigt und die seitliche Wand ist einsturzgefährdet. Auch aus Sicherheitsgründen ist eine Renovation als dringlich zu bezeichnen.
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Kirchackerstadel 17. Jh.

 
 
   
Der Kirchackerstadel liegt zwischen dem neuen Schulhaus, dem alten Theaterhaus, dem Turillji und dem Wäbihaus – also an einem strategisch sehr wichtigen und repräsentativen Standort. Ausserdem ist er der einzige Holzspeicher dieser Art in Turtmann. Speziell sind die tuffsteinernden Eckstützen, der Heidenbalken und zusätzlich sind die Blockwände in die Eckstüde eingenutet. Durch seine Einzigartigkeit, durch den interessanten Kontrast, welcher der Stadel zum neuen Schulhaus erzeugt und durch die belebende Wirkung auf den Pausenplatz, ist er unbedingt zu erhalten.
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