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Kulturpfad - Grundidee | Führungen | Konzept | Plan
Phase 1 – Erstellung Kulturpfad Wanderung
In einer ersten Phase wurden folgende Arbeiten getätigt:
- Infos und Daten über die Gebäude sammeln
-
die Gestaltung der Gebäudebeschriftung zusammen mit
dem kantonalen
Kulturgüterschutz definieren
- die Hauptroute definieren (ca. 1.5 Stunde Wanderzeit)
- auf den Tafeln die wichtigsten Infos zu den Gebäuden auflisten
inkl. einer kleinen Geschichte zum betreffenden
Haus
- Infostellen mit Dorfplan und Wegweiser im Dorf organisieren
- Flyer zu Werbezwecken gestalten
- Vier Gebäude: das Burgerhaus, das Morencyhaus, das Waebihaus und
die
Schützenlaube werden mit dem Bronze-Stern des kantonalen
Denkmalschutzes
ausgezeichnet
- der Kulturpfad und somit Turtmann bekommen das Label
"Wallis
excellence" von Wallis Tourismus zugesprochen. Eine Auszeichnung
für Qualität und Authentizität.
Die Eröffnung des Kulturpfades erfolgte am 6. November 2004, anlässlich
der
400-Jahr-Feier vom
Turtmänner Burgerhaus.
Phase 2 – Das Thurelle Bertschen (1662) als Herzstück
Der massive, dreigeschossige Steinspeicher mit hölzerner Laube, Oculi und
Ornamentzeichnungen im Quartier „Ennet-Brücke“ wurde vorallem
als Speicher
von Esswaren benutzt.
Geplante Eröffnung des restaurierten Turms: 2010
Details siehe: (Link).
Phase 3 – Kultur und Kunst im Dorf (Vision)
Im Zusammenhang mit dem Kulturpfad werden an drei Plätzen Informationstafeln
mit einem
Dorfplan erstellt. Vorgesehen ist, dass an diesen Infopunkten zusätzlich
eine Fläche für
temporäre Objekt-Kunst zur Verfügung gestellt wird.
Die Idee sieht vor, dass Künstler/innen sich bewerben können, eine
Skulptur für ca. zwei Jahre auf einem Platz zu präsentieren. Die
Skulptur wird von der Stiftung Altes Turtmann nicht gekauft, sondern die Stiftung,
resp. die Gemeinde bietet lediglich die Ausstellungsfläche.
Das genaue Konzept muss noch in allen Details erarbeitet werden. Erste Gespräche
mit Künstlern und Galerien sind bereits erfolgt.
Warum Kunst im Bauerndorf ?
Die Synthese der Baukunst aus vergangenen Jahrhunderten in Turtmann zur heutigen
Kunst
könnte sich als sehr spannend erweisen, waren doch die Architekten oder
Baumeister der damaligen Zeit richtige Meister ihres Fachs. Sie verstanden
es vorzüglich mit den gestalterischen Proportionen, den vorhandenen Materialien
und den Bedürfnissen der Zeit umzugehen. Die Patrizierhäuser aus
dem 16./17. Jahrhundert in Turtmann haben, dank dem Können unserer Väter
und der stillen, einfachen aber imponierenden Eleganz der Bauten zum grossen
Teil überlebt. Auf diesen Umstand können wir stolz sein, darf aber
nicht hinwegtäuschen, dass einige Bauten sehr stark gefährdet sind.
Wir sind verpflichtet dieses Kulturerbe in Ehren zu halten und müssen
handeln...
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