Alte Säge - Infos | Konzept | Fotos | Presse-Clips



News 2010: Einweihung der alten Säge am Ostersonntag 4. April 2010.

Programm:
09:00 Messe mitgestaltet vom Kirchenchor.
Nach der Messe mit Pferd + Baumstamm begleitet von der MG Viktoria zur Alten Säge

10:30 Einweihung Alte Säge

10:50 Apéro und Ansprachen 1. Baumstamm wird gesägt

11:30 Safranrisotto - Mittagessen
vor der Thurelle und auf dem Marktplatz. Gedecktes Zelt.

Am Nachmittag: Einweihung der Thurelle Bertschen von 1662



Das Wasser wird heute in unseren Breitengraden industriell vor allem noch für die Stromgewinnung genutzt. Früher war alles ganz anders. Im südlichen Teil von Turtmann wurden im 18. und 19. Jahrhundert Mühlen, eine Schmiede, ein Kieswerk, eine Drescherei, eine Bäckerei, eine Schreinerei, eine ündholzfabrik und Sägen mit Wasserkraft betrieben.

1899 baute Fritz Augsburger-Sterchi, von Grosshöchstetten (BE) kommend, an die bestehende Mühle in der Bergmatte eine wassergetriebene Gattersäge. Hier wurde fast ein Jahrhundert lang für manchen Stall, manches Wohnhaus Bretter und Balken gesägt.

Vater Fritz Augsburger 1982 starb Fritz Augsburger-Lehner, seines Zeichens der letzte Säger auf der wassergetriebenen Säge in Turtmann. Mit seinem Tod geriet die Säge in Vergessenheit und verlotterte.

1997 erwarb die Familie Sandra und Peter Borter-Zanella dieses Grundstück. Sie erbauten ein neues Wohnhaus, liessen aber die Ruine der Säge und die Mühle stehen. Wohlwissend um das historisch wertvolle Kulturerbe für die Allgemeinheit, suchten sie Gleichgesinnte und gründeten

2002 einen Verein zur Renovation der «Alten Säge» in Turtmann. Der Boden auf welchem die Säge steht, wurde dem Verein im Baurecht für 80 Jahre gratis von Sandra und Peter Borter-Zanella zur Verfügung gestellt.

Logo alte Säge Der Verein Alte Säge arbeitet unter dem Patronat der Stiftung Altes Turtmann.